Kampf um die echte Münchner Weißwurst

Wirtschhafts-Stadtrat Helmut Schmid (SPD)will das Reinheitsgebot zum Schutz der Kunden auch für die Münchner Weisswurst durchsetzen. Er kämpft mit den Metzgern: Wo München draufsteht soll auch echt münchnerisches drin sein.
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Der Namen sagt nichts: Die "Münchner Weißwurst" muss nicht aus München kommen.
ap Der Namen sagt nichts: Die "Münchner Weißwurst" muss nicht aus München kommen.

MÜNCHEN - Wirtschhafts-Stadtrat Helmut Schmid (SPD)will das Reinheitsgebot zum Schutz der Kunden auch für die Münchner Weisswurst durchsetzen. Er kämpft mit den Metzgern: Wo München draufsteht soll auch echt münchnerisches drin sein.

Die Münchner Weißwurst muss nicht aus München kommen – so entschied gerade das Bundespatentgericht (in München). Die Klage von Münchner Metzgern gegen die Konkurrenz wurde abgelehnt. Anders als bei Nürnberger Bratwürsten wäre die Münchner Weißwurst kein schützenswerter Name.

Dagegen will Wirtschafts-Stadtrat Helmut Schmid („ich esse fast jede Woche Weißwürscht“) kämpfen. Jetzt sollen die städtischen Juristen einen Weg für das Reinheitsgebot bei der Wurst finden, das dem Europarecht standhält.

Helmut Schmid (SPD) will damit erreichen: Nur Münchner Metzger (und solche aus dem Landkreis) dürfen „Münchner Weißwürste“ herstellen – und zwar nur nach der seit 1972 vom Stadtrat verbindlich vorgeschriebenen Rezeptur. Schmid: „Der Verbraucher verbindet wir dem Herkunftsnamen auch eine besondere Vorstellung von Qualität.“ Da sei es nicht Wurscht, wo die Würscht herkommen und was drin ist.

wbo

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