Installationen, Modenschauen, Führungen: Lange Museumsnacht in München

Nachts im Museum: Mehr als 20 000 Menschen haben am Wochenende die Chance genutzt, die Münchner Museen einmal außerhalb der eigentlichen Öffnungszeiten zu besuchen.
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Besucher in der Pinakothek der Moderne
Daniel von Loeper Besucher in der Pinakothek der Moderne

MÜNCHEN - Nachts im Museum: Mehr als 20 000 Menschen haben am Wochenende die Chance genutzt, die Münchner Museen einmal außerhalb der eigentlichen Öffnungszeiten zu besuchen.

Die Münchner Museen haben am Samstagabend die Nacht zum Tage gemacht. Rund 90 Museen, Sammlungen, Galerien und Kirchen hatten sich für die „Lange Nacht der Museen“ besondere Aktionen einfallen lassen. Das Angebot reichte von Sonderführungen über spezielle Video-Installationen und Film-Vorführungen bis hin zu Musikprogrammen und kulinarischen Köstlichkeiten. Trotz winterlicher Temperaturen lockte das Kulturangebot nach Schätzung der Veranstalter, der Münchner Kultur GmbH, etwa 22 000 Besucher. Das waren etwa 2000 mehr als im vergangenen Jahr. Es sei eine erfolgreiche „Lange Nacht der Museen“ gewesen, berichteten die Münchner Pinakotheken.

  Die St.-Pauls-Kirche an der Theresienwiese zum Beispiel hatte eine Rauminstallation über ihre bewegte Geschichte im Programm. Im Mittelpunkt stand dabei das Jahr 1960, in dem ein amerikanisches Passagierflugzeug den Kirchturm rammte.

Das Verkehrszentrum des Deutschen Museums bot im Pendelverkehr Fahrten mit mindestens 30 Jahre alten Oldtimern an. Im Bayerischen Nationalmuseum gab es ein Sonderprogramm mit Modenschauen und Führungen, im Deutschen Museum stand Rock-Musik auf dem Programm. Mit der Aktionsnacht wollen die Museen vor allem junge Besucher anziehen und ihnen die Scheu vor dem Museum nehmen, wie die Münchner Kultur GmbH berichtete. Die Veranstaltungen dauerten bis zum frühen Sonntagmorgen. Die genauen Besucherzahlen stünden erst in etwa zwei Wochen fest, wenn mit allen Beteiligten abgerechnet worden sei, sagte eine Sprecherin am Sonntag.

dpa

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