Flughafen München: Bundespolizei fasst Männer mit falschen Ausweisen

München - Im ersten Fall waren am Samstag den Check-In-Angestellten Unregelmäßigkeiten in einem italienischen Reisepass aufgefallen. Die Bundespolizei nahm den 21-jährigen vermeintlichen Passbesitzer mit auf die Dienststelle. Dort stellte sich heraus, dass der junge Mann eigentlich Albaner ist und mit dem italienischen Pass zu seiner Verlobten nach Kanada wollte.
Seinen Angaben zufolge sei er mit dem Taxi nach München gefahren. Der Pass habe ihn kein Geld gekostet, weil er ihn in Venedig auf der Straße gefunden habe.
Keine zwei Stunden später hörten die Bundespolizisten eine verblüffend ähnliche Geschichte, nachdem ihnen bei der Ausreisekontrolle Manipulationen an einem italienischen Identitätsdokument aufgefallen waren.
Auch dieser Mann (23), ebenfalls aus Albanien, behauptete die italienische Identitätskarte in Mailand auf der Straße gefunden zu haben. Beide Männer mussten wieder in ihr Heimatland zurückkehren, teilte die Bundespolizei am Montag mit.
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