Er hat schon 600 Patienten mitoperiert: OP-Roboter "Leo" feiert Jubiläum

Das OP-System In der München Klinik Bogenhausen besteht vor allem aus vier langen Greifarmen, mit denen gleichzeitig operiert werden kann.
Nina Job
Nina Job
|
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ bei Google News
Präzise, sicher, sanft: der vierarmige OP-Roboter "Leo" ist schon seit einigen Jahren in der Klinik im Einsatz (Archivbild).
Präzise, sicher, sanft: der vierarmige OP-Roboter "Leo" ist schon seit einigen Jahren in der Klinik im Einsatz (Archivbild). © München Klinik

München - Für einen Operateur wären 600 Operationen in knapp drei Jahren ein stolzes Pensum. Für den Roboter "Leo", der in der München Klinik Bogenhausen eingesetzt wird, war das kein Problem: Kein Tag, an dem er mal nicht so gut in Form gewesen wäre. Vor Kurzem hatte der Roboter seinen 600. Einsatz, wie die Klinik mitteilte.

"Leo" ist in verschiedenen Bereichen ein Spezialist

Das OP-System, das offiziell die Bezeichnung "Da Vinci Xi" trägt, besteht vor allem aus vier langen Greifarmen, mit denen gleichzeitig operiert werden kann. Über einen 3D-Bildschirm kann das OP-Team jeden Schritt im Körperinneren verfolgen. Auch Ultraschall-Untersuchungen oder MRT-Bilder können aufgebaut werden.

"Leo" wurde zunächst in der Urologie eingesetzt. Er sei "eines der modernsten Operationssysteme auf dem Markt bei Patienten mit Prostata-, Nieren- oder Harnleiterleiden." Wenn die Prostata entfernt werden muss, blieben gefürchtete Folgen wie Inkontinenz oder Impotenz häufiger aus.

Diese Vorteile bringt "Leo" Patienten und dem OP-Team

Seit etwa zwei Jahren wird der Roboter in Bogenhausen auch in der Allgemein- und Viszeralchirurgie eingesetzt: vor allem bei Patienten mit komplexen Krebsleiden im Magen-Darm-Bereich, mit Reflux-Erkrankungen oder Leiden an der Bauchspeicheldrüse.

Lesen Sie auch

Lesen Sie auch

Wenn "Leo" mitoperiert, seien nur kleinste Schnitte notwendig, die Blutungsgefahr sei geringer, Wunden würden schneller heilen und die Patienten kämen schneller wieder auf die Beine. Und auch für das OP-Team bringt "Leo" Vorteile: Sogar mehrstündige Eingriffe sind für sie deutlich körperschonender.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
0 Kommentare
Bitte beachten Sie, dass die Kommentarfunktion unserer Artikel nur 72 Stunden nach Veröffentlichung zur Verfügung steht.
Noch keine Kommentare vorhanden.
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.