Energie-Berater für arme Familien

MÜNCHEN - Die Münchner Stadtwerke und Wohlfahrtsverbände geben Tipps zum Energiesparen
177 000 Münchner gelten als arm, das entspricht 90 000 Haushalten. Sie leben von Arbeitslosengeld II, Grundsicherung oder haben ein niedriges Einkommen. Durch Beratung sollen sie ihre Energiekosten jetzt spürbar und nachhaltig senken. An die betroffenen Haushalte wendet sich ein 2,5-Millionen-Euro-Energiesparprojekt der Stadtwerke München (SWM) und der Wohlfahrtsverbände.
Energie sparen ist einfach und effektiv: Wer etwa Glühbirnen durch Energiesparlampen austauscht, kann bis zu 65 Euro im Jahr sparen. 39 sind es, wenn Fernseher, Videorekorder und Stereoanlage mit einer schaltbaren Steckerleiste ganz vom Netz genommen werden.
„Wer mitmacht, hat durch die Beratung mehr Geld im Portemonnaie“, sagt Kurt Mühlhäuser, Vorsitzender der SWM Geschäftsführung. Die Initiatoren haben sich ein ehrgeiziges Ziel gesteckt. Sie wollen in den kommenden zweieinhalb Jahren mehr als 30
Jeder Haushalt, der an der Beratung teilnimmt, bekommt ein Energiespar-Paket. Darüber hinaus werden auch Kühlschränke und Waschmaschinen vergeben. „Wer das bekommt, entscheiden die Berater“, sagt Karin Majewski, von der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände.
Interessierte können sich beim Wohnforum München unter Telefon 48088551 für einen Beratungstermin vormerken lassen.
dur