Elfjährige in Obergiesing missbraucht - Anderer Vergewaltigungsfall in Tatortnähe von 2013 ist bis heute ungeklärt

Der Fall der vergewaltigten Elfjährigen schockiert ganz München. Rund sechs Jahre zuvor ist es in der Nähe des Tatorts schonmal zu einem sexuellen Missbrauch gekommen. Der Täter wurde bis heute nicht gefasst.
Ralph Hub |
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Mit diesem Foto fahndete die Polizei nach dem mutmaßlichen Täter.
Polizei München Mit diesem Foto fahndete die Polizei nach dem mutmaßlichen Täter.

München - Fassungslosigkeit nach dem schrecklichen Vorfall in München: Ein elfjähriges Mädchen ist am Dienstag in Obergiesing vergewaltigt worden. Die Polizei sucht nach dem Täter und bittet Zeugen, sich zu melden.

Rund sechs Jahre zuvor ist es in der Nähe des Tatorts schonmal zu einem zu einem sexuellen Missbrauch gekommen.

Die Angst geht nun um in der Siedlung an der S-Bahnstation Fasangarten - wie vor sechs Jahren, als eine 30-jährige Erzieherin abends von einem Mann mit einem auffallenden Goldzahn in ein Gebüsch gezerrt und vergewaltigt wurde.

Die beiden Tatorte sind zu Fuß kaum fünf Minuten voneinander entfernt. Der General-Kalb-Weg, auf dem der Sextäter am 2. Mai 2013 seinem Opfer auflauerte, mündet nach wenigen Hundert Metern in die Wikingerstraße.

Unbekannter vergewaltigt Erzieherin

Das Opfer, eine Erzieherin (30) aus Giesing, war nach einem Elternabend alleine unterwegs. Sie musste mal dringend, und weil keine Toilette in der Nähe war, ging sie etwa zehn Meter abseits in die Büsche. Sie ahnte nicht, dass sie beobachtet wurde.

Als die 30-Jährige aus der Hocke kam und sich die Hose hochzog, stürzte sich der Angreifer hinterrücks auf sie. "Los, Hose runter", herrschte er sie an. Die Erzieherin war völlig verängstigt, wagte nicht, sich zu wehren. Sie schloss die Augen und leistete keinen Widerstand. "Das Opfer hatte Todesangst und glaubte, der Angreifer werde sie töten", sagte einer der Fahnder von damals.

Mann mit Wolfsmaske vergewaltigt Schülerin (11) in München

Fall bei "Aktenzeichen XY"

Der Sex-Gangster riss ihr die Hose herunter, hielt der Frau mit der Hand den Mund zu und vergewaltigte sie. Dann verschwand er im Wald. Der Fremde trug eine schwarze Jogginghose, Sportschuhe, eine blaue Nylonjacke mit auffallenden bronzefarbenen Knöpfen.

Lange wurde nach dem Täter intensiv gefahndet. In der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY" wurde der Fall im Frühjahr 2014 präsentiert. Doch der Täter ist nie gefasst worden, bis heute läuft er noch immer frei herum.

Mit diesem Foto fahndete die Polizei nach dem mutmaßlichen Täter.
Mit diesem Foto fahndete die Polizei nach dem mutmaßlichen Täter. © Polizei München

 

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