Drogenkurier gesteht Schmuggel von 180 Kilo Marihuana

Ein Müllfahrer der Stadt Amsterdam muss sich seit Freitag wegen unerlaubter Einfuhr von Marihuana in großem Stil vor dem Münchner Landgericht verantworten.
dpa |
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München –  Als Kurier einer Dealerbande war er von der ersten Schmuggelfahrt an von der Polizei überwacht worden. Nach dem dritten Rauschgifttransport war der Mann beim Umladen von acht Umzugskartons mit rund 60 Kilogramm Drogen im Gewerbegebiet Garching-Hochbrück bei München festgenommen worden.

Der 40-Jährige gestand drei Schmuggelfahrten mit insgesamt 180 Kilogramm Marihuana zwischen Sommer 2012 und Frühling 2013.

Für sein Geständnis sicherte ihm die Strafkammer nach einem Gespräch mit Verteidigung und Staatsanwaltschaft eine Strafe von höchstens sechs Jahren und drei Monaten zu.

Vier Auftraggeber sind inzwischen ebenfalls in Untersuchungshaft. Gegen das Quartett ist eine Anklage wegen Handels mit einigen hundert Kilogramm Rauschgift in Vorbereitung.

Die Bande soll seit vielen Jahren schon Drogen aus Amsterdam nach München eingeführt haben. Ihre Kuriere – darunter zuletzt auch der Müllfahrer mit Zertifikat im Umgang mit Gefahrgut – mieteten laut Anklage Kleintransporter an und tarnten die Schmuggelfahrten als Umzüge.

Das Marihuana soll für 4,50 Euro pro Gramm verkauft worden sein.

 

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