Chaos im Jugendamt: Schwach oder peinlich

Christian Müller soll die formalen Voraussetzungen nicht erfüllt haben – somit ist die Stadt weiter auf der Suche nach einem Chef fürs Jugendamt. Ein Kommentar von AZ-Lokalchef Felix Müller.
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Die Diskussion um den neuen Jugendamtchef ist für die SPD vor allem eines: peinlich. Ein Kommentar von AZ-Lokalchef Felix Müller.
dpa/SPD/AZ Die Diskussion um den neuen Jugendamtchef ist für die SPD vor allem eines: peinlich. Ein Kommentar von AZ-Lokalchef Felix Müller.

Noch ist nicht in allen Details zu verstehen, was da vor sich gegangen ist. Ein SPD-Mann soll Jugendamtschef werden – und scheitert, bevor er sich überhaupt offiziell den Stadträten vorstellen darf.

Müllers Partei hat keinen Lauf

Es gibt zwei Varianten: Der CSU-Personalreferent hat die SPD auflaufen lassen. Dann hätte parteipolitisches Kalkül eine Rolle gespielt. Oder – und das scheint die wahrscheinlichere Variante zu sein: Müller hat bei seiner Vorstellung in der Verwaltung sowohl fachlich als auch von den Führungsqualitäten her einen so schwachen Eindruck hinterlassen, dass alle Beteiligten ihn für ungeeignet hielten.

Beides wäre auf jeden Fall eines: sehr peinlich für die SPD. Bei den Sozialdemokraten staut sich derzeit einiges an: Die Partei streitet mit den eigenen Rathaus-Leuten um Startbahn-Entscheid und Maxwerk-Biergarten, das Thema Wiesn hat CSU-Mann Josef Schmid wieder zu seinem gemacht, kürzlich ließ sich die SPD mit klassischer CSU-Rhetorik zum Abwickeln eines linken Projekts im Westend treiben. Und jetzt das Chaos ums Jugendamt. Nein, die SPD hat keinen Lauf.

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