Alte Akademie: Verkauf wird vorbereitet

Das Gebäude steht fast komplett leer: Nach den Sommerferien soll die Alte Akademie, das Immobilien-Filetstück in der Altstadt, veräußert werden.
Rudolf Huber |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ bei Google News
Die Alte Akademie in der Neuhauser Straße: Jetzt wird sie versilbert.
Die Alte Akademie in der Neuhauser Straße: Jetzt wird sie versilbert.

Gleich nach den Sommerferien soll das Immobilien-Filetstück in der Altstadt veräußert werden.

MÜNCHEN - Das Filetstück in der Neuhauser Straße steht fast komplett leer, nur noch ein bisschen Büro- und Kommunikations-Einrichtung vom – abgesiedelten – Statistischen Landesamt wird noch aus der Alten Akademie rausgeräumt. Und dann soll die auf rund 100 Millionen Euro geschätzte Immobilie in allerbester Lage versilbert werden – im Spätsommer geht’s los.

Seit Jahren wird über die Zukunft der Alten Akademie diskutiert. Der frühere Finanzminister Kurt Faltlhauser hatte sich immer dafür stark gemacht, dass es keine rein kommerzielle Nutzung der 1-a-Immobilie geben solle und dürfe. Doch nach diversen Wechseln in diesem Amt ist das jetzt alles wieder offen.

Immerhin: Das letzte Wort bei einem Verkauf wird der Bayerische Landtag haben.

Siegt der Kommerz doch? Bei den Statistikern war gestern zu hören, die Immobilien Bayern wolle den ganzen Komplex verkaufen und bereite gerade das Vergabeverfahren vor. Und die Landtags-SPD brachte eine ganz neue Variante ins Spiel: Sie sieht den ursprünglich als Jesuitengymnasium genutzten Prachtbau als „perfekten neuen Standort für Acatech”. Damit könne man zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, meint die kulturpolitische Sprecherin Isabell Zacharias: Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, die derzeit auf Herbergssuche ist (AZ berichtete) bekäme einen prestigeträchtigen neuen Standort, das Amerikahaus bliebe, wie es ist. Und für die Lottoverwaltung wäre die Gefahr einer Umsiedelung in die Provinz gebannt.

Klar ist jedenfalls, dass die bisherige – mit Ausnahme des Jesuitenkollegs in der Maxburgstraße 1 – eher monothematische Nutzung als Behördenblock bei einem neuen Besitzer der Vergangenheit angehören soll.

Bunt gemixt soll das Konzept für den ehemaligen Standort der Bayerischen Akademie der Wissenschaften sein, wie das jetzt an exponierter Stelle so üblich ist: Im Gespräch sind (teure) Wohnungen, Geschäfte, Büroräume – und natürlich ein gastronomisches Angebot. 

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
0 Kommentare
Bitte beachten Sie, dass die Kommentarfunktion unserer Artikel nur 72 Stunden nach Veröffentlichung zur Verfügung steht.
Noch keine Kommentare vorhanden.
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.