Metro kündigt harte Einschnitte in Verwaltung an

Der Handelskonzern Metro steht vor einem deutlichen Arbeitsplatzabbau an seinem rund 4000 Mitarbeiter zählenden zentralen Verwaltungsstandort Düsseldorf.
dpa |
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Düsseldorf - Bei der Konzernholding, Querschnittsgesellschaften, der Immobiliensparte und weiteren Verwaltungseinheiten gebe es ein Sparpotenzial von etwa 100 Millionen Euro, sagte Konzernchef Olaf Koch am Donnerstag bei der Vorstellung von Quartalszahlen in einer Telefonkonferenz. Dabei gehe es um sämtliche Kostenblöcke und damit auch um die Personalkosten.

Details will Koch in etwa drei bis sechs Monaten nennen. Man wolle freiwerdende Stellen nicht wieder besetzen. Wahrscheinlich sei dennoch ein aktiver Stellenabbau. Koch schloss betriebsbedingte Kündigungen nicht aus. Die Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern starten dem Vernehmen nach gerade. "In der Tat wird es schmerzhaft sein", sagte Koch zum anstehenden Sparprozess in der Verwaltung. In den vergangenen Jahren hatte die Metro mit einem Sparprogramm bereits weltweit etwa 19 000 Arbeitsplätze abgebaut.

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