Hopfenbauern erwarten bessere Ernte als 2013

Deutschlands Hopfenbauern erwarten trotz Mehltaus und Kartoffelbohrers auf ihren Feldern eine bessere Ernte als im Vorjahr.
dpa |
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Wolnzach - Wenn das Wetter bis zum Spätsommer schön bleibt und die Reben von Hagel verschont bleiben, könnten nach ersten Schätzungen in diesem Jahr fast 34 000 Tonnen Hopfen geerntet werden. 2013 waren es bundesweit lediglich 27 500 Tonnen gewesen.

Die besseren Aussichten für 2014 führte der Präsident des Verbandes Deutscher Hopfenpflanzer, Johann Pichlmaier, am Freitag auf den milden und trockenen Winter zurück.

Die Bedingungen hätten einen regelrechten Frühstart beim Anbau zugelassen. 2013 hatten ein nasses Frühjahr und eine Hitzewelle im Sommer dem Wachstum des Hopfens geschadet. Das "grüne Gold", wie der Hopfen auch genannt wird, wird hauptsächlich zum Bierbrauen verwendet.

Probleme bereitet den Landwirten der Kampf gegen Pflanzenschädlinge, erklärte Pichlmaier. Etliche Hopfengärten seien vom echten Mehltau befallen, einer Pilzkrankheit, die zum Totalausfall der Ernte führen kann. Die Larven des sogenannten Kartoffelbohrers vernichteten dem Verband zufolge zudem die Ernte auf rund 60 Hektar.

In Zukunft wollen die deutschen Hopfenbauern verstärkt in China Fuß fassen. Eine Werbekampagne für deutschen Qualitätshopfen werde vorbereitet, hieß es vom Verband. Mit zuletzt 500 Millionen Hektoliter Jahresausstoß ist China der größte Biermarkt der Welt.

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