Bundesbank überweist 4,6 Milliarden Euro Gewinn an Finanzminister

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble darf sich über einen hohen Gewinn der Deutschen Bundesbank freuen. Es ist der höchste Betrag seit 2008.
dpa |
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Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble darf sich über einen hohen Gewinn der Deutschen Bundesbank freuen. Es ist der höchste Betrag seit 2008.

Frankfurt/Main  – Die Deutsche Bundesbank überweist dem Bundesfinanzminister für das Jahr 2013 insgesamt 4,6 Milliarden Euro Gewinn. Das ist fast sieben Mal so viel wie im Vorjahr (664 Mio Euro) und das beste Ergebnis seit dem Jahr 2008 (rund 6,3 Mrd Euro). Bundesbank-Präsident Jens Weidmann erklärte am Donnerstag in Frankfurt, der Überschuss sei vor allem deshalb so deutlich gestiegen, weil sich die Euro-Schuldenkrise etwas entspannt habe. Daher habe es keinen Bedarf für weitere Risikovorsorge gegeben.

Eine Auflösung der in den vergangenen Jahren auf 14,4 Milliarden Euro angeschwollenen Rückstellungen sei jedoch nicht angebracht. „Um die Krise und ihre tiefer liegenden strukturellen Ursachen tatsächlich dauerhaft zu überwinden, sind weiterhin erhebliche Anstrengungen und ein langer Atem nötig“, befand Weidmann. Wichtigste Quelle des Bundesbankgewinns waren trotz Leitzinsen auf Rekordtief die Zinserträge. Allerdings sank der Nettozinsertrag binnen Jahresfrist von 8,3 Milliarden auf 5,6 Milliarden Euro.

 

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