Allianz hält an Pimco fest

Die Allianz hält trotz der jüngsten Turbulenzen an ihrem US-Vermögensverwalter Pimco fest.
dpa |
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München - "Wir haben keine Pläne, Pimco zu verkaufen", zitiert die "Financial Times" (Montag) das für die Vermögensverwaltung zuständige Vorstandsmitglied von Europas größtem Versicherer, Jay Ralph.

Am Freitag hatte Starinvestor Bill Gross überraschend die von ihm gegründete Allianz-Tochter verlassen. Dem "Wall Street Journal" zufolge zogen Kunden danach rund 10 Milliarden US-Dollar Vermögen bei Pimco ab.

An der Spitze des Münchner Allianz-Konzerns scheint unterdessen Kontinuität geplant zu sein: Laut "Handelsblatt" (Montag) soll Vorstandschef Michael Diekmann noch zwei Jahre lang im Amt bleiben.

Wie die Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX aus dem Umfeld des Unternehmens erfuhr, tagt am Donnerstag der Aufsichtsrat des Dax-Konzerns. Dort dürften mehrere Personalien auf der Tagesordnung stehen. Zum Jahresende laufen neben Diekmanns Engagement die Verträge von fünf weiteren Vorstandsmitgliedern aus.

Die Allianz-Aktie erholte sich am Montag ein wenig von dem Pimco-Schock. Am Morgen gewannen die Titel an der Dax-Spitze 1,4 Prozent auf 130,00 Euro, nachdem sie am Freitag mehr als sechs Prozent verloren hatten.

Pimco kämpfte zuletzt mit massiven Mittelabzügen. Nach 16 Monaten mit Abflüssen ist das Volumen des Flaggschifffonds "Pimco Total Return" um etwa 70 Milliarden auf zuletzt 222 Milliarden Dollar geschrumpft.

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