Malware im Google Play Store: Das steckt dahinter

2017 war für Google im Kampf gegen unseriöse Apps ein geschäftiges Jahr. Über 700.000 schlechte Software musste das Unternehmen löschen.
(rto/spot) |
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Von einer Taschenlampen-App, die Bankdaten stiehlt, bis zu einem falschen WhatsApp-Messenger mit Millionen Downloads: Google entfernte im Jahr 2017 mehr als 700.000 unseriöse Apps aus seinem Play Store. Das ist ein Anstieg um 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das gab der Tech-Riese nun auf seinem Android-Developers-Blog bekannt.

Demnach hätte die Sicherheitsfirma ESET im April zum Beispiel entdeckt, dass eine allem Anschein nach harmlose Taschenlampen-App dazu designt war, im Hintergrund die Bankdaten der Handy-Nutzer zu stehlen. Der Anti-Virus-Hersteller Avast entdeckte die gleiche Malware in vielen weiteren Apps. Im September musste Google zudem 50 weitere Apps aus dem Play Store entfernen, die bereits millionenfach runtergeladen wurden. (Sie wollen das volle Potenzial ihres Handys ausnutzen? In dem Buch "Android-Smartphone: Die verständliche Anleitung für alle Geräte" erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen.)

 

99 Prozent aller Apps sind sicher

Trotz dieser hohen Zahl würden 99 Prozent aller schlechten Apps von Google herausgefiltert werden, bevor sie im Play Store landen, so das Unternehmen weiter. Die meiste Malware seien Kopien von bereits weitverbreiteten Apps - wie in einem Fall WhatsApp. Dennoch verbessere man den Algorithmus, der die bösen Programme erkennen soll, stetig weiter.

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