Droht dem "Give Live A Chance"-Konzert doch noch die Absage?

Am 04. September soll in Düsseldorf die Großveranstaltung "Give Live A Chance" auf die Bühne gebracht werden. Eine Absage des Konzerts könnte in letzter Sekunde aber doch noch der Fall sein.
(cos/spot) |
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Sarah Connor und Rea Garvey sollen beim "Give Live A Chance"-Konzert spielen.
[M] NinaKuhn/Olaf_Heine Sarah Connor und Rea Garvey sollen beim "Give Live A Chance"-Konzert spielen.

Das geplante "Give Live A Chance"-Konzert in Düsseldorf wiegt sich in trockenen Tüchern. Doch die finale Entscheidung, ob die Veranstaltung am 04. September in der Merkur Spiel-Arena tatsächlich stattfindet, steht noch aus. Das geht aus einer gemeinsamen Erklärung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, der Landeshauptstadt Düsseldorf und des Konzertveranstalters Marek Lieberberg von "Live Nation" hervor, die am 13. August veröffentlicht wurde.

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Demnach plane man zum jetzigen Zeitpunkt zwar damit, dass das Konzert mit Künstlern wie Sarah Connor (40, "Wie schön du bist"), Rea Garvey (47) und Bryan Adams (60) stattfinden kann. Die steigenden Infektionszahlen in Nordrhein-Westfalen könnten dem Event jedoch in letzter Sekunde noch zum Verhängnis werden. Spätestens bis zum 31. August - also nur vier Tage vor dem Konzert - kann mit der finalen Zu- oder Absage von "Give Live A Chance" gerechnet werden.

Was passiert mit den Tickets bei einer Absage?

In der Erklärung steht geschrieben, dass der Vorverkauf der Karten vorerst weiterlaufe. Sollte die Veranstaltung doch noch abgesagt werden, würde den Besuchern das Eintrittsentgelt einschließlich der Vorverkaufsgebühr zurückerstattet werden.

Der Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen, Karl-Josef Laumann (63), zeigt sich kritisch. Er macht offenbar die Frage nach der Verantwortbarkeit eines solchen Großevents zum Thema. "Im Vergleich mit anderen Landeshauptstädten liegt die Landeshauptstadt Düsseldorf mit einer Inzidenz von 18,7 auf dem zweiten Platz bei den Infektionen", erklärt er. "Solange sich Inzidenz und Infektionsgeschehen auf hohem Niveau bewegen, wird eine Musikveranstaltung in dieser Größenordnung nicht stattfinden können." Für das Konzert werden bis zu 13.000 Besucher erwartet.

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