Modernes Rings-herum

Der Grusel-Ring geht mit der Zeit: 13 Jahre nach dem zweiten Teil spinnt "Rings" die legendäre Horror-Story um das todbringende Video weiter.
von  Maximilian Haase
Der Ring ist zurück, diesmal in der Mehrzahl: "Rings" bringt den Horror-Klassiker wieder auf die Leinwand.
Der Ring ist zurück, diesmal in der Mehrzahl: "Rings" bringt den Horror-Klassiker wieder auf die Leinwand. © 2016 Paramount Pictures
Als sich der Ring erstmals verstörend ins Gedächtnis der Zuschauer brannte, erschien der Film im Film auf einem Röhrenfernseher, abgespielt von einer VHS-Kassette. Der anschließende Anruf, der dem Betrachter dessen Tod innerhalb von einer Woche prophezeite, erreichte das Opfer auf einem Festnetzhörertelefon. Vor 15 Jahren unterzog der Horror-Klassiker "Rings" das dröge vor sich hin gruselnde Genre einer gehörigen Frischzellenkur japanischer Herkunft: Das US-Remake des Originals "Ringu" revolutionierte den westlichen Horror mit bizarren Schnitten und schuf mit dem Grusel-Mädchen eine neue Standardgestalt. 13 Jahre nach der Fortsetzung erscheint nun mit "Rings" der dritte Teil. Das längst zur Legende gereifte Video wird darin von Holt (Alex Roe) natürlich im Netz und auf dem Flachbild-TV angeschaut; Anrufe gibt's aufs Smartphone. Die Folgen bleiben indes: Gemeinsam mit einem Wissenschaftler (Johnny Galecki) will Holts Freundin Julia (Matilda Lutz) ihren Liebsten vor dem Tod retten - und herausfinden, was es mit dem Mädchen auf sich hat, das im tödlichen Video zu sehen ist.
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