Kino: Bora Dagtekin und Elyas M’Barek

Der Stern des Jahres in der Kategorie "Kino" geht an Bora Dagtekin und Elyas M’Barek.
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München - „Wer heute noch Lehrer wird, muss wahnsinnig sein“, sagt Uschi Glas als Lehererin in der derb-intelligenten Zeitgeist-Komödie „Fack ju Göhte“. Die spielt an der fiktiven Münchner Goethe-Gesamtschule und zeigt brutal-witzig die Bildungsmisere in Karikaturform: Wie kommt man Schülern bei, die Proll-Hyänen sind?

Der deutsche Star Elyas M’Barek (auf dem Bild mit Karoline Herfurth) zeigt es mit eisenharter, radikaler Coolness. Regisseur Bora Dagtekin bewies schon mit „Türkisch für Anfänger“, dass ein Millionen-Erfolg mit Gefühl für Witz und gesellschaftliche Realität im Kino möglich ist. Mit „Fack ju Göhte“ schafft er einen Spagat: Denn entweder verdient ein Film das Unwort „pädagogisch wertvoll“. Dann aber ist er meistens langweilig politisch korrekt. Oder ein Film ist super-cool, dann aber oft inhaltlich fraglich. Hier aber ist ein Teenie-Erfolgsfilm mit subtil beißender Gesellschaftssatire gelungen.

 

 

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