"Wir haben kein Glück"

Ice Tigers lassen nach einer 3:1-Führung mit 3:4 in Iserlohn die Punkte liegen. Coach Brockmann schimpft: "In unserer Situation darf man so ein Spiel einfach nicht mehr verlieren.“
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Das war die Tiger-Welt noch völlig in Ordnung: Andre Savage trifft zum 3:1 für Nürnberg. Aber danach kam ...
Wolfgang Zink 2 Das war die Tiger-Welt noch völlig in Ordnung: Andre Savage trifft zum 3:1 für Nürnberg. Aber danach kam ...
... ein böser Wolf. Iserlohns Michael Wolf (r.), hier gegen Florian Ondruschka, gelang ein Doppelpack..
Wolfgang Zink 2 ... ein böser Wolf. Iserlohns Michael Wolf (r.), hier gegen Florian Ondruschka, gelang ein Doppelpack..

Iserlohn - Ice Tigers lassen nach einer 3:1-Führung mit 3:4 in Iserlohn die Punkte liegen. Coach Brockmann schimpft: "In unserer Situation darf man so ein Spiel einfach nicht mehr verlieren.“

Am Dienstag hatten sie zuerst gezittert – und am Ende gefeiert. Am Freitag dasselbe Spiel. Nur das diesmal hinterher der Jubel bei den Ice Tigers ausblieb. Nach dem knappen 5:4 Sieg über die Krefeld Pinguine unter der Woche, mussten sich die Nürnberger Puckjäger bei den Iserlohn Roosters mit 3:4 knapp geschlagen geben.

Ärgerlich. Lagen die Tiger doch schon 3:1 in Front. Zwar waren die Roosters durch einen feinen Überzahl-Treffer von Brad Tapper (7.) in Führung gegangen. Aber die Brockmänner, die weiter auf Abwehr-Star Alain Nashreddine verzichten mussten, ließen sich nicht beirren und schlugen in der Folge gleich dreimal eiskalt zu: 1:1 durch Brian Swanson (9.) nach Vorlage von Petr Fical, 2:1 nach einem Penalty von Scott King (13.) und das 3:1 besorgte Andre Savage (26.) nach einem weitern feinen Fical-Zuspiel. So hätte es weitergehen können für die Tiger.

Tiger wachten zu spät auf

Aber nix war’s. Iserlohn erhöhte den Druck und Nürnberg stellte unerklärlicherweise den Betrieb ein. Mit zwei Treffern (27./40.) drehte Rooster Michael Wolf die Partie. Und in der Folge gelang es den Nürnbergern nicht mehr, die Iserlohner vom eigenen Kasten wegzuhalten. Die Strafe: Der 4:3 Sieg-Treffer für die Roosters in der 50. Minute. Danach wachten die Noris Cracks zwar wieder auf. Aber zu spät. Mehrere Chancen von Savage und Polácek blieben ungenutzt. Fazit: Tapfer gekämpft, aber trotzdem verloren. Trainer Andreas Brockmann war stinksauer: „Wir haben zur Zeit nicht das nötige Glück. In unserer Situation darf man so ein Spiel einfach nicht mehr verlieren.“

Jetzt muss zu Hause gegen die Kölner Haie am Sonntag (18.30 Uhr) unbedingt der nächste Dreier her. Kein Spaziergang, bei den bislang sieglosen Haien wackelt der Stuhl von Coach Doug Mason. Das wird ein heißer Tanz.

kk

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