Wasserwirtschaft und Baubranche gemeinsam gegen Flutgefahren

Angesichts steigender Überschwemmungsgefahren in Bayern machen sich Baubranche, Architekten und Wasserwirtschaft gemeinsam für hochwassersichere Siedlungsplanung stark. "Gefahrenerkennung ist der erste Schritt", sagte am Mittwoch Wolfgang Günthert, der Landesvorsitzende des Wasserwirtschaftsverbands DWA.
dpa |
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München - Angesichts steigender Überschwemmungsgefahren in Bayern machen sich Baubranche, Architekten und Wasserwirtschaft gemeinsam für hochwassersichere Siedlungsplanung stark. "Gefahrenerkennung ist der erste Schritt", sagte am Mittwoch Wolfgang Günthert, der Landesvorsitzende des Wasserwirtschaftsverbands DWA. Bisher hätten nur 40 der mehr als 2000 bayerischen Gemeinden systematisch die Überschwemmungsrisiken untersucht. Günthert nannte drei Gefahren: Hochwasser, Starkregen und Rückstau in der Kanalisation.

Die Wasserwirtschaft, Handwerkstag, Architektenkammer und Ingenieurekammer-Bau unterzeichneten in München eine Absichtserklärung für bessere Vorbeugung gegen Hochwasserschäden. "Nicht gegen das Wasser arbeiten, sondern mit dem Wasser denken", sagte Christine Degenhart, die Vorsitzende der Architektenkammer.

Handwerkspräsident Franz Xaver Peteranderl appellierte an seine Berufskollegen, ihre Betriebe gegen Hochwasser zu versichern. Das Anti-Hochwasserbündnis will nun vorrangig mit Gemeinden und Staatsregierung sprechen, um die Planung und Vorbeugung zu verbessern. "Katastrophen sind immer menschenverantwortet. Wenn ich im Hochwasserbereich siedle, bin ich selber schuld", sagte Norbert Gebbeken, der Vorsitzende der Ingenieurekammer-Bau.

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