Waldbesitzer in der Krise hoffen auf Holzwohnungsbau

Die deutschen Waldbesitzer stecken in der Krise - und setzen auf die steigende Nachfrage nach Holz aus der Bauindustrie. "Wir sprechen von einer Jahrhundertkatastrophe für den Wald und von einer besonders schweren Krise", sagte die Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände, Larissa Schulz-Trieglaff, der Deutschen Presse-Agentur.
dpa |
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München/Berlin - Die deutschen Waldbesitzer stecken in der Krise - und setzen auf die steigende Nachfrage nach Holz aus der Bauindustrie. "Wir sprechen von einer Jahrhundertkatastrophe für den Wald und von einer besonders schweren Krise", sagte die Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände, Larissa Schulz-Trieglaff, der Deutschen Presse-Agentur.

Nach drei schweren Stürmen habe der extrem trockene Sommer die Situation weiter verschärft. Vor allem Laub- und Nadelbäume seien betroffen. Hinzu käme der Schädlingsbefall durch den Borkenkäfer. "Deswegen machen wir uns stark für den Einsatz des Rohstoffes Holz etwa beim Häuserbau", sagte Schulz-Trieglaff.

Auch aus Sicht der Bayerischen Staatsforsten kann die steigende Nachfrage nach Holz in der Bau-, aber auch in der Verpackungswirtschaft dazu beitragen, die Krise zu überwinden. "Deutschland ist auf dem Weg in ein Holzzeitalter", sagte Martin Neumeyer, Vorstandsvorsitzender der Bayerischen Staatsforsten, bei der Vorlage der Jahreszahlen Ende Oktober in München.

Die Staatsforsten des Freistaats gehen zudem davon aus, dass der Wert des Holzes bald wieder steigen wird. "So eine Borkenkäferkrise hört auch wieder auf", sagte Sprecher Philipp Bahnmüller auf Anfrage. "Sobald diese überwunden ist, steigen auch die Preise wieder extrem."

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