Toll: Über 1,3 Millionen Euro für gute Ideen

Die Nürnberger Stiftung wbg 2000 hat in zehn Jahren 163 Projekte gefördert
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Ideen, Eigeninitiative und finanzielle Hilfe von der wbg 2000 Stiftung: Attraktiv gestaltete Spielhöfe begeistern.
AZ Archiv Ideen, Eigeninitiative und finanzielle Hilfe von der wbg 2000 Stiftung: Attraktiv gestaltete Spielhöfe begeistern.

Die Nürnberger Stiftung wbg 2000 hat in zehn Jahren 163 Projekte gefördert

NÜRNBERG Am 14. Juli 2000 hatte der damalige Regierungspräsident Karl Inhofer den damaligen Geschäftsführern der wbg Nürnberg, Peter H. Richter und Ernst Voigt, eine Urkunde überreicht: Damit war die „wbg 2000 Stiftung“ gegründet. Auf den Tag genau zehn Jahre später trafen sich im Nürnberger Literaturhaus die heutigen Verantwortlichen, um Bilanz zu ziehen.

Zweck der Stiftung ist laut wbg-Geschäftsführer Frank Thyroff „die Förderung von Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur, des Umwelt-, Landschafts- und Denkmalschutzes, der Jugend- und Altenhilfe, des Wohlfahrtswesens, des öffentlichen Gesundheitswesens und des Sports“. Aus den Zinsen des Stiftungskapitals von heute 260.000 Euro, Zustiftungen und Erträgen der Wohnbaugesellschaft konnten insgesamt 163 Projekte mit einem Gesamtvolumen von über 1,3 Millionen Euro gefördert werden – von der Neugestaltung von Schulhöfen über die Nürnberger Tafel bis zur Aids-Hilfe.

25.000 Euro Starthilfe für den Verein Literaturhaus

Unter den Geförderten war 2003 auch der Verein Literaturhaus Nürnberg, der heute aus der Nürnberger Szene nicht mehr wegzudenken ist. Manfred Boos, der Vorsitzende des Literaturhaus-Vereins, ist nicht nur für die damalige Anschubfinanzierung von 25.000 Euro dankbar. Die Förderung habe für ihn noch mehr bedeutet, betonte er beim Jubiläumsteffen im Literatursalon des Hauses an der Luitpoldstraße: „Ein positiver Bescheid ist auch eine Bestätigung des Konzepts, das genau geprüft wird. Für uns war das ganz wichtig.“

Dass Geld bei den jeweiligen Projekten nur ein Anschub ist, hob auch Sozialreferent Reiner Prölß als Vorsitzender des Stiftungsbeirates hervor. Es werde Wissen, Zeit und Geld von Bürgern in eine solidarische Stadtgesellschaft investiert. M. Gümbel

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