Straubinger Mehrfamilienhaus in Flammen: Es war Brandstiftung

Straubing entgeht einer Katastrophe: Niemand wird bei dem Brand verletzt, doch es entsteht ein ein Schaden von einer Million Euro. Die Feuerwehr war Stunden im Einsatz.
STRAUBING Andreas Werner saß am Dienstag gegen 3 Uhr gerade bei einem Bier in der Straubinger Kneipe ZigZag, als der freiwillige Feuerwehrmann plötzlich einen Anruf der Einsatzzentrale erhielt: „Gegenüber brennt’s!“
Der 29-Jährige rannte sofort zum vierstöckigen Mehrfamilienhaus, aus dem Rauch quoll, und weckte zusammen mit seinem Feuerwehr-Kollegen Armin Foidl die Bewohner. Gerade rechtzeitig: Bald brannte das Haus lichterloh.
Hundert Feuerwehrleute arbeiteten die ganze Nacht bis zum Mittwochvormittag durch – und verhinderten möglicherweise damit eine Katastrophe.
Das Haus steht in einer langen, eng bebauten Häuserzeile, überall sind Gasleitungen verbaut. Auch deshalb beeilten sich die Feuerwehrleute mit den Löscharbeiten.
Die Bewohner blieben unverletzt. Der Schaden: Eine Million Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in dem einsturzgefährdeten Gebäude übernommen. Sie geht von Brandstiftung aus, da das Feuer an mehreren Stellen gleichzeitig ausbrach.