Spitzentreffen zur Hebammenversorgung in Bayern

Nürnberg (dpa/lby) - Über weitere Schritte zu einer besseren Hebammenversorgung in Bayern will Gesundheitsministerin Melanie Huml heute in Nürnberg mit betroffenen Verbänden und Institutionen beraten. "Mir ist es ein wichtiges Anliegen, dass alle Schwangeren und Mütter in Bayern die für sie erforderliche Betreuung durch Hebammen bekommen", teilte die CSU-Politikerin im Vorfeld des Treffens mit.
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Eine Hebamme neben einem Säuglingsbett. Foto: Arno Burgi/Archiv
dpa Eine Hebamme neben einem Säuglingsbett. Foto: Arno Burgi/Archiv

Nürnberg (dpa/lby) - Über weitere Schritte zu einer besseren Hebammenversorgung in Bayern will Gesundheitsministerin Melanie Huml heute in Nürnberg mit betroffenen Verbänden und Institutionen beraten. "Mir ist es ein wichtiges Anliegen, dass alle Schwangeren und Mütter in Bayern die für sie erforderliche Betreuung durch Hebammen bekommen", teilte die CSU-Politikerin im Vorfeld des Treffens mit. Im Zentrum der Beratungen soll eine Studie des Gesundheitsministeriums aus dem vergangenen Sommer stehen, die ergeben hatte, dass mehr Hebammen für die Geburtshilfe und die Wochenbettbetreuung gebraucht werden.

Die Versorgung mit Hebammen ist im Freistaat seit Jahren in einigen Regionen schwierig. Dem will die Staatsregierung etwa einen Gründerzuschuss in Höhe von 5000 Euro entgegensetzte. Außerdem können freiberufliche Hebammen seit dem 1. September 2018 einen Bonus von 1000 Euro beantragen, wenn sie mindestens vier Geburten im Jahr betreuen. Bislang sind laut Gesundheitsministerium 613 Anträge für das Jahr 2017 und 187 Anträge für das Jahr 2018 eingegangen.

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