Söder erwägt Verlagerung von Behörden nach Nordbayern
Vor der Eröffnung des Heimatministeriums in Nürnberg hat Hausherr Markus Söder (CSU) erneut die Ansiedlung weiterer Landesbehörden im Norden des Freistaats angekündigt.
Aschaffenburg – „Wir überlegen ohnehin, die eine oder andere Behörde in den nächsten Jahren nach Nordbayern zu verlagern“, sagte Bayerns Finanz- und Heimatminister der Tageszeitung „Main-Echo“ (Mittwoch).
Es sei gut, dass Nürnberg der Sitz der neuen Außenstelle seines Hauses wird: „Bei der Verteilung von Mitteln gibt es immer ein gewisses Gefühl, dass wir in Franken nicht mit der gleichen Dynamik ausgestattet werden.“
Bei möglichen Verlagerungen gehe es vor allem um strukturschwache Regionen im Nordosten. „Beispiel Kronach: Hier wollen wir eine Finanzakademie vom Ammersee nach Oberfranken verlagern, um eine Strukturschwäche zu überwinden“, erläuterte Söder.
Der CSU-Politiker eröffnet an diesem Donnerstag die fränkische Zweigstelle seines Ministeriums.
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