Simbach a.Inn: 24-Jährige liefert sich irre Verfolgungsjagd mit Polizei

Samt Beifahrerin rast eine 24-Jährige mit 140 Sachen durch ein Dorf, durchbricht einen Zaun und rammt einen Streifenwagen. Offenbar waren Drogen im Spiel.
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Bei der Verfolgungsjagd krachte die Frau auch gegen einen Streifenwagen. (Symbolbild)
Patrick Pleul/dpa Bei der Verfolgungsjagd krachte die Frau auch gegen einen Streifenwagen. (Symbolbild)

Simbach am Inn - Es war eine wilde Verfolgungsjagd, die sich eine 24 Jahre alte Frau mit der Polizei lieferte. Bei ihrer Flucht vor einer Verkehrskontrolle hat die Autofahrerin in der Nähe von Simbach in Niederbayern offenbar jede Hemmung verloren.

Über eine Böschung ging es auf die Autobahn

Sie raste mit bis zu 140 Stundenkilometern durch das Dorf Marktl am Inn im Landkreis Altötting, durchbrach einen Wildschutzzaun und fuhr dann auf die Autobahn A94 - allerdings nicht über die normale Auffahrt, sondern über eine Böschung! Dann raste sie weiter über die Autobahn.

Als mehrere Polizisten die Frau an der Anschlussstelle Burghausen stellen wollten, rammte die junge Frau auch noch ein Polizeifahrzeug. Erst nachdem sie noch mit einem Verkehrsschild kollidiert war, konnten die Beamten die 24-Jährige schließlich festnehmen, wie das Polizeipräsidium Niederbayern am Montag in Straubing berichtete.

Fahrerin hatte wohl Drogen genommen

Der Vorfall hatte sich demnach bereits am vergangenen Freitag ereignet: Die junge Frau war zunächst einer Polizeistreife aufgefallen, als sie diese am Abend auf einer Kreisstraße bei Simbach mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit überholte. Auf die Anhaltesignale der Beamten reagierte die Frau nicht, sondern gab noch mehr Gas und raste davon. Die Fahrerin selbst blieb bei der Verfolgungsjagd unverletzt, ihre 20-jährige Beifahrerin wurde leicht verletzt.

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In der Wohnung der Fahrerin wurden Betäubungsmittel gefunden, vermutlich hatte sie auch vor der Verfolgungsjagd Drogen genommen. Eine Blutentnahme wurde angeordnet, der Führerschein der Frau sichergestellt. Gegen sie und den Lieferanten der Betäubungsmittel wird nun ermittelt.

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