Silbermedaille für unsere Geister-U-Bahn
VAG räumt beim Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft in der Frankfurter Oper den zweiten Platz ab.
NÜRNBERG/FRANKFURT Der „Rubin“ unserer VAG leuchtet jetzt stolz in Silber! Für „Realisierung einer automatisierten U-Bahn in Nürnberg“ steht die Abkürzung und bezeichnet den fahrerlosen Betrieb auf der U-Bahn-Linie 3, der auch bald auf die U2 ausgeweitet werden soll. Für ihr Konzept wurde die VAG jetzt in Frankfurt mit der Silberurkunde des Innovationspreises der Deutschen Wirtschaft in der Kategorie Mittelständische Unternehmen ausgezeichnet.
Fernseh-Journalist Ranga Yogeshwar („W wie Wissen“), der die Preisverleihung in der Frankfurter Oper moderierte, unterstrich die Bedeutung der Auszeichnung: „Im Finale des ältesten Innovationspreises der Welt zu stehen, ist eine Ehre an sich.“
Dementsprechend Freude sich auch VAG-Boss Herbert Dombrowsky über den zweiten Platz: „Er bestätigt den vor über zehn Jahren eingeschlagenen Weg zur Automatisierung der U-Bahn“ – für Dombrowsky „der richtige Weg, um auch künftig einen leistungsfähigen öffentlichen Personennahverkehr bieten zu können“. Beweis dafür seien auch die zahlreichen Delegationen aus anderen Städten weltweit, die nach Nürnberg kommen, um sich über die „Geister“-U-Bahn zu informieren, wie Paris, Helsinki und Hongkong.
Schon jetzt laufen die Testfahrten für die fahrerlose U2 zwischen Röthenbach und Flughafen – der Mischbetrieb mit konventionellen Zügen gilt als absolute Weltneuheit.StW
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