Schlechte BMW-Zwischenbilanz erwartet

Der Autobauer BMW legt heute seinen Zwischenbericht für das erste Quartal vor - kein leichter Gang für Vorstandschef Harald Krüger und Finanzchef Nicolas Peter. Denn der Konzern will seine Rückstellung für eine mögliche Kartellstrafe der EU-Kommission wegen der Zusammenarbeit mit anderen Autobauern bei der Abgastechnik schon im ersten Quartal verbuchen.
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Das regennasse Firmenemblem eines BMW-Neuwagens. Foto: Ingo Wagner/Archivbild
dpa Das regennasse Firmenemblem eines BMW-Neuwagens. Foto: Ingo Wagner/Archivbild

München - Der Autobauer BMW legt heute seinen Zwischenbericht für das erste Quartal vor - kein leichter Gang für Vorstandschef Harald Krüger und Finanzchef Nicolas Peter. Denn der Konzern will seine Rückstellung für eine mögliche Kartellstrafe der EU-Kommission wegen der Zusammenarbeit mit anderen Autobauern bei der Abgastechnik schon im ersten Quartal verbuchen. Das dürfte die Zwischenbilanz verhageln.

BMW hatte im April mit einer Belastung von "voraussichtlich über einer Milliarde Euro" kalkuliert, aber keine genau Zahl genannt.

Fünf am Montag von der Agentur dpa-AFX befragte Analysten rechneten mit einem operativen Ergebnis von höchstens rund 700 Millionen Euro. BMW hatte im ersten Quartal zwar 605 000 Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce verkauft, etwas mehr als vor einem Jahr. Der Umsatz könnte nach Schätzung der befragten Analysten dennoch leicht gesunken sein auf 22 Milliarden Euro.

Von Krüger und Peter erhoffen sich die Aktionäre heute auch weitere Details zum laufenden Sparprogramm bei BMW. Wegen hoher Kosten für neue Modelle, Technik und Elektroautos will BMW in den kommenden vier Jahren insgesamt 12 Milliarden Euro sparen. Für den Jahresgewinn vor Steuern geht BMW bisher "von einem deutlichen Rückgang gegenüber dem Vorjahr" aus, also von einem Rückgang von mehr als zehn Prozent.

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