S-Bahnen in München verspätet: Entwarnung am Abend

München (dpa/lby) - Wegen eines Signal-Problems haben sich zahlreiche S-Bahnzüge in München zum Teil erheblich verspätet. Die Deutsche Bahn teilte online mit, es herrschten am Mittwochnachmittag und -abend "massive Beeinträchtigungen" inmitten des Berufsverkehrs bei den Linien S1 bis S8.
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Eine S-Bahn fährt auf der Stammstrecke zur Haltestelle Hackerbrücke.
Sven Hoppe/dpa-Archivbild Eine S-Bahn fährt auf der Stammstrecke zur Haltestelle Hackerbrücke.

München (dpa/lby) - Wegen eines Signal-Problems haben sich zahlreiche S-Bahnzüge in München zum Teil erheblich verspätet. Die Deutsche Bahn teilte online mit, es herrschten am Mittwochnachmittag und -abend "massive Beeinträchtigungen" inmitten des Berufsverkehrs bei den Linien S1 bis S8. Am Abend folgte die Entwarnung: Die Störung sei behoben, die Situation werde sich bis zum Betriebsschluss wieder normalisieren, sagte ein Sprecher der Bahn am Abend.

Rund 840 000 Menschen nutzen die S-Bahn in München täglich. Das sind mehr als zwei Drittel der Passagiere im Schienenverkehr Bayerns. Regelmäßig gibt es massive Ausfälle und Verspätungen auf der Stammstrecke. Der Grund: Im Bereich der Innenstadt verkehren die S-Bahnen dicht getaktet und meist auf zwei Gleisen. Bleibt ein Zug beispielsweise liegen, stauen sich die Züge dahinter.

Die Bahn baut derzeit eine zweite Stammstrecke. Läuft alles nach Plan, sollen im Jahr 2026 die ersten Züge rollen. Das rund vier Milliarden Euro teure Projekt soll die Kapazitäten der chronisch überlasteten Strecke durch die Münchner Innenstadt fast verdoppeln. Kernstück ist ein 7 Kilometer langer Tunnel, der bis zu 40 Meter unter der Erde verlaufen wird.

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