Runder Tisch zu Continental-Werk ohne konkretes Ergebnis

München (dpa/lby) - Nach dem Runden Tisch zur geplanten Schließung der Continental-Produktion im oberpfälzischen Roding macht der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) Hoffnung auf einen Erhalt des Standorts. Das Treffen am Montag in München war zwar ohne konkretes Ergebnis zu Ende gegangen, der Minister betonte aber: "Für mich sind die Würfel noch nicht gefallen." Die Gespräche würden fortgesetzt, ein weiteres Treffen sei für März 2020 geplant.
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Hubert Aiwanger hält eine Rede. Foto: Nicolas Armer/dpa
dpa Hubert Aiwanger hält eine Rede. Foto: Nicolas Armer/dpa

München (dpa/lby) - Nach dem Runden Tisch zur geplanten Schließung der Continental-Produktion im oberpfälzischen Roding macht der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) Hoffnung auf einen Erhalt des Standorts. Das Treffen am Montag in München war zwar ohne konkretes Ergebnis zu Ende gegangen, der Minister betonte aber: "Für mich sind die Würfel noch nicht gefallen." Die Gespräche würden fortgesetzt, ein weiteres Treffen sei für März 2020 geplant.

Aiwanger sagte, dass Continental grundsätzlich Bereitschaft gezeigt habe, den Standort zu erhalten, wenn man eine Alternative zur aktuellen Produktion finde. Zudem stellte er Fördermittel des Freistaats in Aussicht: Wenn Continental in Roding weitermache, "greifen wir ihnen freilich wieder unter die Arme", sagte er. Der Zulieferer hat dem Wirtschaftsminister zufolge bereits in der Vergangenheit einen einstelligen Millionenbetrag an Förderung in Roding erhalten. Die Fristen für eine Rückforderung dieses Geldes seien zwar abgelaufen, er sehe das Unternehmen aber "in einer moralischen Pflicht" für die Arbeitsplätze, sagte Aiwanger.

Continental will die Produktion am Standort Roding 2024 schließen. Zu dem Runden Tisch im Wirtschaftsministerium waren neben Vertretern von Continental, der Belegschaft und Lokalpolitikern auch noch der Minister für Finanzen und Heimat, Albert Füracker, sowie Arbeitsministerin, Kerstin Schreyer (beide CSU) gekommen. Auch sie sprachen sich für den Erhalt des Standorts aus.

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