Peter Althof: So kam ich durch den härtesten Lauf Deutschlands
Blut und Wasser schwitzen beim ersten Extrem-Marathon in Unterfranken. Der Nürnberger Promi-Bodyguard (53) berichtet über seine Grenzerfahrung
NÜRNBERG/MÜNNERSTADT 18 Kilometer mit 25 Hindernissen galt es beim Extrem-Marathon „Braveheart Battle“ (auf deutsch: die „Schlacht der Tapferen“) im unterfränkischen Münnerstadt (Kreis Bad Kissingen) zu überwinden. Nervenstärke, Ausdauer und Muskelkraft waren gefragt. Mit Promi-Bodyguard Peter Althof (53) war am Samstag auch ein Profi-Kämpfer mit am Start...
Der Parcours war selbst für den ehemaligen Kickbox-Meister ein echter Härtetest: „Ich bin durch die Hölle gegangen.“ Offen gibt Althof zu: „Zwischendurch wollte ich aufgeben.“ Erinnerungen an seine Zeit als Elite-Bundeswehr-Ausbilder kamen auf: „Wir mussten unter Stromdrähten durch den Schlamm robben, sechs Meter hohe Wände überklettern, über glitschige Hängebrücken balancieren.“ Der Horror für Althof: Gleich nach den ersten 700 Metern fiel er mit kompletter Montur ins Wasser. „Die Klamotten fühlen sich danach an wie Blei.“ Und das bei Wind, Schnee und Minusgraden!
Extrem unterkühlt lief Peter Althof schließlich im Ziel ein. Mit einer Zeit von 3:25 Stunden landete er auf Platz 331. Der Bodyguard ist mit seiner Leistung zufrieden. Obwohl ihn sogar weibliche Teilnehmer deutlich abgehängt hatten. Gentleman-like zieht er den Hut: „Die waren verdammt gut trainiert.“
Noch Tage nach dem Extrem-Marathon erzählen blaue Knie von Peter Althofs Kampf gegen sich selbst. Ob er im nächsten Jahr wieder beim Braveheart-Battle mitmacht? „Vielleicht“, grinst Althof. mp
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