Nürnbergs Frauenkirche läutet zur Geisterstunde

Ein Blitzschlag setzte Relais außer Betrieb. Ein erster ReparaturVersuch ist misslungen.
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Touristen-Attraktion: die Frauenkirche mit dem Männleinlaufen.
bayernpress Touristen-Attraktion: die Frauenkirche mit dem Männleinlaufen.

Ein Blitzschlag setzte Relais außer Betrieb. Ein erster ReparaturVersuch ist misslungen.

NÜRNBERG Die Glocken der Frauenkirche rauben den Bewohnern rings um den Nürnberger Hauptmarkt die Nachtruhe. Seit gut einer Woche setzt immer um Mitternacht ihr Geläut ein. Stoppen lässt es sich nicht so einfach.

„Wir warten auf die Techniker, die das abstellen sollen“, stöhnt ein Mitarbeiter der katholischen Pfarrei. Ein erster Reparaturversuch ist bereits fehlgeschlagen. Nach einem Blitzeinschlag, der das Glockengeläut außer Gefecht setzte, wurde ein neues Relais eingesetzt. Erst danach ging der nächtliche Glockensturm los.

„Irgendetwas ist beim Einbau des Relais schiefgegangen. Statt alle 24 Stunden läuten die Glocken jetzt jeweils nach zwölf Stunden“, sagte der Kirchensprecher. Die Kurfürsten, die jeden Mittag in luftiger Höhe ihre Runden drehen, lassen sich vom Glockenschlag zur Geisterstunde allerdings nicht aus der Nachtruhe bringen. Ihre Motorik wird von einem anderen Relais gesteuert, das den Blitzschlag heil überstanden hat. hr

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