Nilssons lang ersehntes Comeback
NÜRNBERG Am Samstag ist für Per Nilsson die lange Leidenszeit endgültig vorbei. Der FCN-Innenverteidiger hat seinen Innenbandanriss im Knie, der ihn knapp zweieinhalb Monate lahm legte, zwar schon seit Wochen auskuriert. Eine Rückkehr in die Stamm-Elf stand dennoch nicht zur Debatte.
Zu gut harmonierte zuletzt das Innenverteidiger-Duo mit Kapitän Andy Wolf und Senkrechtstarter Philipp Wollscheid. Selbst Nilsson sagte: „Ich würde da im Moment auch nichts ändern.” Bis jetzt. Da sich Wolf im Derby gegen die Bayern seine zehnte Gelbe Karte abholte, darf nun der Schwede in Kaiserslautern am sein Comeback geben.
"Wir wollen Revanche für das 1:3"
„Ich freue mich, jetzt wieder spielen zu dürfen”, fiebert Nilsson seinem ersten Startelf-Auftritt in der Rückrunde am Betzenberg entgegen. Auch wenn er betont: „Ich denke nicht an den Stammplatz. Ich weiß, dass ich eine ganz starke Persönlichkeit habe – und die kann mir auch niemand nehmen.” So einen Schweden wirft eben nichts so schnell um.
Zumal Charakterstärke nicht die schlechteste Voraussetzung ist, um im berüchtigten Hexenkessel Fritz-Walter-Stadion bestehen zu können. Mit den Lauterern haben Nilsson & Co. nach der Hinrunden-Pleite noch eine dicke Rechnung offen. „Wir wollen eine Revanche für das 1:3. Wir gehen dort auf drei Punkte”, lautet Nilssons Kampfansage an die Pfälzer Abstiegskandidaten.
Die Punkte braucht der Club genauso dringend wie die Truppe des Ex-Cluberers und heutigen FCK-Trainers Marco Kurz. Nilsson: „Wir können in dieser Saison zwar im schlechtesten Fall nur noch Neunter oder Zehnter werden. Wenn wir aber schon mal so nahe dran sind an Platz fünf, dann wollen wir den natürlich auch mitnehmen.”
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