Mutmaßlicher Serienbankräuber aus Österreich gefasst

Ein wegen 16 Raubüberfällen in Österreich gesuchter Mann ist in Berlin gefasst worden. Damit sei ein Schlussstrich unter die längste Bank- und Postraubserie eines Einzeltäters in dem Alpenland gezogen worden, sagte Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) am Dienstag in Wien.
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Das Blaulicht auf einem Fahrzeug der Polizei. leuchtet in der Dunkelheit. Foto: Monika Skolimowska/Archiv
dpa Das Blaulicht auf einem Fahrzeug der Polizei. leuchtet in der Dunkelheit. Foto: Monika Skolimowska/Archiv

Berlin/Wien - Ein wegen 16 Raubüberfällen in Österreich gesuchter Mann ist in Berlin gefasst worden. Damit sei ein Schlussstrich unter die längste Bank- und Postraubserie eines Einzeltäters in dem Alpenland gezogen worden, sagte Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) am Dienstag in Wien.

Wie die Polizei Wien mitteilte, nahmen Zielfahnder und ein Spezialeinsatzkommando aus Berlin den Verdächtigen bereits am 5. Februar in einem Lagerhaus im Stadtteil Friedrichshain fest. In Vernehmungen habe sich der 54-Jährige geständig gezeigt, hieß es.

Dem Mann werden in Österreich insgesamt 16 Überfälle auf Bankfilialen, eine Post und eine Apotheke zwischen 2009 und 2018 zur Last gelegt. Bei den Taten in Wien, Graz und Linz sei der Beschuldigte maskiert und mit Softair- und Schreckschusswaffen bewaffnet gewesen. Die Höhe der Beute wurde nicht genannt. Den Angaben zufolge gestand der 54-Jährige auch einen weiteren Überfall auf eine Apotheke in München im März 2018.

Der entscheidende Hinweis zu dem Gesuchten kam laut Angaben aus der Bevölkerung, nachdem der Fall im Dezember 2018 in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY...ungelöst" gezeigt worden war. Der im Ausland mehrfach vorbestrafte Verdächtige sei seit Ende März in Wien in Untersuchungshaft. Als Motiv soll der 54-Jährige die Finanzierung des täglichen Lebens und zahlreicher Reisen genannt haben.

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