Marion Kiechle über ihren Mann Marcel Reif: Bringe ihm das richtige Waschen bei

Marion Kiechle bringt ihrem Mann Marcel Reif das richtige Waschen bei. Der Sportkommentator haben schon so manchen Kaschmir-Pulli geschrumpt, so die neue bayerische Wissenschaftsministerin.
dpa |
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Marion Kiechle und Marcel Reif.
imago/APress Marion Kiechle und Marcel Reif.

München - Bayerns neue Wissenschaftsministerin Marion Kiechle (parteilos) muss ihrem Mann, dem Sportkommentator Marcel Reif, das richtige Waschen beibringen. Den "einen oder anderen Kaschmir-Pulli" habe er schon geschrumpft oder verfärbt, sagte die 57-Jährige in München. "Aber es wird immer besser."

Marcel Reif ist mit dem Minsterposten einverstanden

"Ich habe einen sehr emanzipierten Mann, und er ist ein toller Gesprächspartner", sagte Kiechle. Er koche, kaufe ein und räume im Haushalt in Zürich auf. Bevor sie zustimmte, in die Politik zu wechseln, habe sie das mit ihm besprochen. "Wenn er nicht damit einverstanden gewesen wäre, dann hätte ich's auch nicht gemacht", versicherte die bisherige Leiterin der Münchner Frauenklinik rechts der Isar. Denn eine tolle Partnerschaft sei "das größte Glück". Als Ärztin wisse sie nur zu gut, dass das Leben endlich sei. "Bis letzte Woche habe ich jeden Tag Menschen sterben sehen, die deutlich jünger sind als ich."

Einen Macho als Partner kann sich Kiechle nicht vorstellen: "Ich könnte jetzt keinen zu Hause haben, der sich hinsetzt und die Füße hochlegt – das geht nicht." Die gebürtige Badenerin wurde am 21. März als Ministerin im Kabinett von Markus Söder (CSU) vereidigt.

Gynäkologin, Professorin, Ministerin: Das ist Marion Kiechle

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