Hubschrauber macht Jagd auf Auto-Rambo

Ein Schweizer raste betrunken durch Franken, verursachte mehrere Unfälle und flüchtete dann durch die Nacht. Als die Polizei ihn aufspürte, versteckte sich der 45-Jährige unter der Leitplanke
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Ein Polizeihubschrauber mit Wärmebild-Kamera suchte den betrunkenen Amok-Fahrer.
dpa Ein Polizeihubschrauber mit Wärmebild-Kamera suchte den betrunkenen Amok-Fahrer.

Ein Schweizer raste betrunken durch Franken, verursachte mehrere Unfälle und flüchtete dann durch die Nacht. Als die Polizei ihn aufspürte, versteckte sich der 45-Jährige unter der Leitplanke

WÜRZBURG Irre Jagd auf einen skrupellosen Autobahn-Rambo! Die Polizei setzte sogar einen Hubschrauber mit einer Wärmebildkamera ein, um den betrunkenen Unfallflüchtigen zu erwischen...

Der aus Winterthur in der Schweiz stammende Volvo-Fahrer hatte beim Abbiegen von der A81 Heilbronn-Würzburg auf die A3 Würzburg-Frankfurt zunächst mehrere Warnbaken überfahren, danach zwei Autos und einen Bus auf einem Grünstreifen rechts überholt. Dann prallte er gegen eine Autobahnschutzwand, die er auf einer Länge von 70 Metern auf die Gegenfahrbahn verschob, um schließlich eine Außenschutzplanke auf einer Länge von mehrere hundert Metern zu beschädigen. Wie durch ein Wunder wurde bei der Amok-Fahrt niemand verletzt. Die A3 war eine Stunde gesperrt.

Als das total demolierte Auto des Suff-Schweizers 300 Meter vor der Abfahrt Helmstadt liegen blieb, stieg der 45-Jährige aus – und verschwand über eine Böschung in der Dunkelheit.

Dank der Hubschrauber-Fahndung entdeckten die Polizisten den Mann auf einer Bundesstraße bei Waldbüttelbrunn (Kreis Würzburg), mehrere Kilometer vom Unfallort entfernt. Beim Auftauchen der Polizeistreife versuchte er, sich auf dem Bauch unter einer Leitplanke zu verstecken. Die Beamten brachten den Betrunkenen (ein Promille) zunächst in ein Würzburger Krankenhaus, später kam er wegen seiner angeschlagenen seelischen Verfassung in eine psychiatrische Klinik. azn

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