Gratis-Basiskonto: GVB lehnt CSU-Forderung ab

Die Forderung der CSU-Landesgruppe nach verpflichtend kostenfreien Basiskonten für Sparer stößt beim Genossenschaftsverband Bayern (GVB) auf Kritik. "Marktwirtschaftliche Prinzipien sollen trotz der von der EZB-Niedrigzinspolitik heraufbeschworenen Situation gültig bleiben.
dpa |
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München - Die Forderung der CSU-Landesgruppe nach verpflichtend kostenfreien Basiskonten für Sparer stößt beim Genossenschaftsverband Bayern (GVB) auf Kritik. "Marktwirtschaftliche Prinzipien sollen trotz der von der EZB-Niedrigzinspolitik heraufbeschworenen Situation gültig bleiben. Dazu gehört insbesondere die Gestaltungsfreiheit der Kreditinstitute bei ihren Kontomodellen", sagte GVB-Präsident Jürgen Gros am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in München. Staatliche Preisvorgaben seien unnötig. "Der Wettbewerb funktioniert. Jedem Sparer steht es frei, sich das für seine Bedürfnisse passende Kontomodell auszuwählen."

Die CSU im Bundestag will laut einem Papier, welches der dpa vorliegt und in der kommenden Woche bei der Klausur im bayerischen Kloster Seeon beschlossen werden soll, die Banken verpflichten, Sparern ein kostenfreies Basiskonto anzubieten.

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