Geisterfahrer tötet zwei Menschen - vier Schwerverletzte

Zwölf Kilometer rast ein Falschfahrer auf der A3 mit seinem Auto bei Passau entgegen der Fahrtrichtung. Bei Passau stößt er mit einem anderen Wagen zusammen. Beide Fahrer sterben, vier Menschen werden schwerst verletzt.
dpa |
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Rettungskräfte sind am Sonntag an der Unfallstelle auf der A3 zwischen Passau-Süd und Pocking im Einsatz.
dpa 2 Rettungskräfte sind am Sonntag an der Unfallstelle auf der A3 zwischen Passau-Süd und Pocking im Einsatz.
Rettungskräfte sind am Sonntag an der Unfallstelle auf der A3 zwischen Passau-Süd und Pocking im Einsatz.
dpa 2 Rettungskräfte sind am Sonntag an der Unfallstelle auf der A3 zwischen Passau-Süd und Pocking im Einsatz.

Passau - Bei einem Geisterfahrerunfall auf der A3 bei Passau sind am Sonntag zwei Menschen getötet und vier weitere schwer verletzt worden. Nach Polizeiangaben war ein Autofahrer bei Pocking auf der falschen Fahrbahn in Richtung Regensburg in die Autobahn eingefahren. Nach etwa zwölf Kilometern kam es zu dem verheerenden Zusammenstoß: In Höhe der Anschlussstelle Passau-Süd kollidierte der Falschfahrer im Bereich der Überholspur mit einem entgegenkommenden Wagen mit Bayreuther Kennzeichen.

Der Fahrer des entgegenkommenden Fahrzeuges erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der Geisterfahrer starb wenig später auf dem Weg ins Krankenhaus. Der Beifahrer des Falschfahrers sowie drei Mitfahrer aus dem Bayreuther Fahrzeug wurden mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser geflogen. Den Zustand der Verletzungen erläuterte ein Polizeisprecher als schwerwiegend aber nicht lebensbedrohlich. Zu den Hintergründen oder den Motiven für die Geisterfahrt konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Die Verletzten seien noch nicht vernehmungsfähig, betonte der Sprecher.

Während der Rettungsaktion waren vier Hubschrauber im Einsatz. Die A3 musste zeitweise komplett in beide Richtungen gesperrt werden. Der Verkehr staute sich in Richtung Regensburg auf etwa zehn Kilometer, der Rückstau auf der wegen der Rettungsfahrzeuge gesperrten entgegengesetzten Richtungsfahrbahn reichte bis über die österreichische Grenze hinaus.

 

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