Ex-Coach Köllner: "Gibt schon ein paar gute Anfragen"

Der ehemalige Trainer von Fußball-Bundesligist 1. FC Nürnberg, Michael Köllner, will bei der angestrebten Rückkehr in den Profibereich nichts überstürzen.
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Michael Köllner steht in einem Stadion und lächelt in die Kamera. Foto: Swen Pförtner/Archiv
dpa Michael Köllner steht in einem Stadion und lächelt in die Kamera. Foto: Swen Pförtner/Archiv

Nürnberg - Der ehemalige Trainer von Fußball-Bundesligist 1. FC Nürnberg, Michael Köllner, will bei der angestrebten Rückkehr in den Profibereich nichts überstürzen. "Ich hatte jetzt schon die ein oder andere Anfrage für sofort. Aber während der Saison etwas zu machen, ist schwierig. Das war damals bei mir in Nürnberg auch hart, während der Saison einzugreifen. Es gibt schon ein paar gute Anfragen. Auch aus ausländischen ersten Ligen. Aber es war dann nichts dabei, wo ich sage, ich packe die Koffer und stürze mich ins nächste Abenteuer", sagte Köllner der Zeitung "Der neue Tag" (Mittwoch).

Der Oberpfälzer hatte Anfang März 2017 Alois Schwartz als Coach der Franken abgelöst. Im vergangenen Sommer führte Köllner die Nürnberger zum achten Aufstieg in die Bundesliga. Nach 15 sieglosen Partien am Stück war das Vertrauen in ihn im Februar aufgebraucht.

"Natürlich drücke ich die Daumen, dass die Mannschaft es noch schafft. Es ist die Mannschaft, die ich zusammengestellt habe. Es überrascht mich nicht, wie sie momentan spielt. Es ist eine charakterstarke Mannschaft, sie spielt über den Charakter Fußball. Das zeigt sie Woche für Woche", sagte der 49-Jährige. "Ich drücke auch die Daumen wegen der außergewöhnlichen Fans, die Erstligafußball verdient haben."

Seine Beurlaubung bezeichnet Köllner in dem Interview als "Einschnitt". "Aber das gehört zum Geschäft. Ich blicke jetzt ganz positiv zurück", sagte er. "Es waren drei harte und intensive Jahre. In dieser Zeit ist auch die sportliche Konsolidierung über die zweite Liga erfolgt. Danach haben wir uns wirtschaftlich konsolidiert. Und das ist hauptsächlich auch über Fußball passiert, nicht über Marketing oder vermehrte Werbe- oder Sponsoreneinnahmen. Diese Dinge und der Aufstieg sind mit mir verbunden und das bleibt so. Deswegen blicke ich auf eine Super-Zeit beim Club zurück."

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