Einreise-Verbot? Bayernpartei will Habeck nicht im Freistaat haben

Bayernpartei-Kreisvorsitzende Regina Schropp beantragt ein Einreise-Verbot für Grünen-Chef Robert Habeck in den Landkreis Weilheim-Schongau. Dieser habe sich "öffentlich wiederholt bayernfeindlich" geäußert.
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Grünen-Chef Robert Habeck und Bayernpartei-Kreisvorsitzende Regina Schropp.
BP, dpa Grünen-Chef Robert Habeck und Bayernpartei-Kreisvorsitzende Regina Schropp.

Peißenberg - Fasching im Mai? Das haben sich wohl einige Politiker gedacht, als sie den Antrag der Bayernpartei-Kreisvorsitzenden Regina Schropp an den Kreisausschuss Weilheim-Schongau gesehen haben.

Sie beantragt ein Einreise-Verbot in den Landkreis für Grünen-Chef Robert Habeck, der am 24. Juni als Redner bei der Festwoche "100 Jahre Markt Peißenberg" eingeladen ist. Ihre Begründung: Habeck habe sich "öffentlich wiederholt bayernfeindlich" geäußert.

Viel Spott für Antrag der Bayernpartei

Abgesehen davon, dass so eine Idee rechtlich jeglicher Grundlage entbehrt, erntet Schropp auf ihrer Facebook-Seite viel Spott für den Antrag, den sie dort selbst abgebildet hat: "A b’soffene Gschicht?" kommentiert ein Nutzer in Anspielung auf die Ibiza-Affäre. "Was ist das für ein peinlicher Brief?", fragt ein anderer.

Das Zitat, das Schropp Habeck in den Mund legt ("Ihm ist ein Ägypter aus Kairo lieber als ein Bayern (sic!) von der Alm") hat im Übrigen nicht er gesagt, berichtet die "Welt", sondern ein Teilnehmer auf einem Grünen-Treffen in Berlin.

Lesen Sie hier: Bayernpartei fordert späteren Schulbeginn in München

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