Ehemaliger Nürnberg-Profi spricht über psychische Probleme

Norwich/Nürnberg (dpa/lby) - Der frühere Nürnberger Bundesliga-Profi Timm Klose hat Probleme mit Alkohol und der Psyche in der Vergangenheit offenbart. In einem YouTube-Video seines englischen Premier-League-Clubs Norwich City spricht der Schweizer Fußballer über teilweise exzessiven Alkoholkonsum in seiner Jugend.
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Timm Klose (2013) spielt für den FC Nürnberg. Foto: Daniel Karmann/dpa
dpa Timm Klose (2013) spielt für den FC Nürnberg. Foto: Daniel Karmann/dpa

Norwich/Nürnberg (dpa/lby) - Der frühere Nürnberger Bundesliga-Profi Timm Klose hat Probleme mit Alkohol und der Psyche in der Vergangenheit offenbart. In einem YouTube-Video seines englischen Premier-League-Clubs Norwich City spricht der Schweizer Fußballer über teilweise exzessiven Alkoholkonsum in seiner Jugend. "Ich habe mit 13 angefangen, Alkohol zu trinken", sagt der inzwischen 31 Jahre alte Klose, der auch einen deutschen Pass besitzt. "Meine Freunde waren alle etwas älter, also trank ich mit ihnen Alkohol und rauchte." Zuvor hatte die "Bild am Sonntag" darüber berichtet.

Damals spielte Klose bei den Junioren des FC Basel und dachte sogar daran, mit dem Fußball aufzuhören: "Ich wollte immer Profi werden, hatte aber große Probleme in der Schule. Ich war die meiste Zeit betrunken und während den Pausen habe ich geraucht."

Ein nachhaltiges Schockerlebnis sei für ihn gewesen, als er eines Nachts "fast eine Herzattacke" hatte. "Ich wachte auf einer Parkbank in der Nähe eines Sees auf. Ich habe keine Ahnung, wo das war", erzählt Klose. "Da wusste ich: Jetzt muss ich aufwachen!"

Er schaffte es, Fußballprofi zu werden, und wechselte mit 23 Jahren zum 1. FC Nürnberg in die Bundesliga. Die psychischen Probleme waren aber nicht verschwunden. Negative Kommentare in den sozialen Medien setzten ihm zu. "Ich wollte nicht schwach wirken", sagt er. Um sich abzulenken, habe er zeitweise von nachmittags nach dem Training "bis morgens um vier Uhr vor der Playstation gesessen, FIFA gespielt".

Während der Zeit in Nürnberg suchte er Hilfe bei einem Mentaltrainer und fand einen Ausweg. "Es ist gut, mit einer neutralen Person zu sprechen", meinte Klose und versicherte: "Ich denke positiv."

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