DSDS-Skandal: Nürnberger (33) attackiert Dieter Bohlen!

Der Mann schrie: „Ich will berühmt werden!“. Er wurde gefesselt und musste bis zum Ende des Castings im Grand Hotel in der Zelle bleiben.
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Riesenandrang bei „Deutschland sucht den Superstar“: Schon vor der Tür sangen sich die Kandidaten warm.
Berny Meyer Riesenandrang bei „Deutschland sucht den Superstar“: Schon vor der Tür sangen sich die Kandidaten warm.

Der Mann schrie: „Ich will berühmt werden!“. Er wurde gefesselt und musste bis zum Ende des Castings im Grand Hotel in der Zelle bleiben.

NÜRNBERG Juroren leben manchmal ganz schön gefährlich – vor allem, wenn sie Dieter Bohlen heißen. Ganz Deutschland schmunzelte bei der vierten Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ über den Kandidaten „Mr. Love“, der die harsche Kritik des Pop-Titans auf seine Art quittierte: Er attackierte Bohlen mit einem Glas Wasser. Seitdem steht bei jedem Jury-Casting ein Security-Dienst parat – in Nürnberg musste der jetzt ordentlich zupacken...

Seit Samstag hatten hunderte von Superstars in spe vor dem Grand Hotel angestanden. In Nürnberg hatte DSDS für seine 6. Staffel zum Casting geladen. Ein paar Dutzend wurden am nächsten Tag nochmal eingeladen, um sich vor der neuen „echten“ Jury zu präsentieren.

„Die Jury war sehr erschrocken"

Im altehrwürdigen Richard-Wagner-Saal hatten Dieter Bohlen, Nina Eichinger und Volker Neumüller schon über fünf Stunden gelobt und gelästert. Eine junge Dame gab gerade ihr Bestes, als die Tür aufflog und ein 33-Jähriger vor laufenden Kameras in den Saal stürmte. Der Nürnberger war an den Einlasskontrollen gescheitert – und hatte den Notausgang benutzt.

„Er rannte nach vorne zum Jurypult, hatte eine Plastiktüte dabei, aus der ein Buch fiel und schrie unartikuliert herum“, schildert RTL-Sprecherin Anke Eickmeyer. „Die Jury war sehr erschrocken und natürlich auch die Kandidatin, weil keiner wusste, was der fremde Mann will.“

Sekunden später überwältigte der Sicherheitsdienst den Mann, komplimentierte ihn aus dem Saal. Dann hatte auch der beinahe sprachlose Bohlen wieder seine Fassung gewonnen. „Er war total cool“, schildert ein Augenzeuge.

Anders der Nürnberger. Er ließ sich nicht beruhigen, die Polizei musste ihn in Handschellen abführen. Da er aber ankündigte, „sofort nach seiner Freilassung erneut im Hotel zu erscheinen, ordnete ein Richter die Gewahrsamnahme bis zum Ende der Veranstaltung an“, so Polizeisprecher Bert Rauenbusch. Bis zum Feierabend von Dieter Bohlen um 22 Uhr musste er in der Zelle bleiben. Das Motiv des Franken: Er wollte ins Fernsehen, rief immer wieder „Ich will berühmt werden!“ Ob er das erreicht hat, wird sich ab Januar zeigen. Dann werden die Zusammenschnitte der Castings ausgestrahlt.A.Uhrig

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