Clubchef: Düren könnte Bayern Heimrecht im Pokal überlassen

Fünftligist 1. FC Düren will sein Heimrecht in der ersten DFB-Pokalrunde möglicherweise an Rekordsieger FC Bayern abtreten.
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Ein Fußball-Spiel. Foto: Patrick Seeger/dpa/Symbolbild
dpa Ein Fußball-Spiel. Foto: Patrick Seeger/dpa/Symbolbild

Berlin - Fünftligist 1. FC Düren will sein Heimrecht in der ersten DFB-Pokalrunde möglicherweise an Rekordsieger FC Bayern abtreten. "Zu Hause können wir sowieso nicht spielen, unser Stadion wird umgebaut", sagte Vereinspräsident Wolfgang Spelthahn der "Bild am Sonntag". Zuvor hatten die Dürener bereits ein Ausweichen ins Stadion von Alemannia Aachen ausgeschlossen, die der Oberligist im Finale des Landespokals Mittelrhein bezwungen hatte. Damit hatten sich die Dürener für die Erstrunden-Partie gegen die Münchner qualifiziert. "Wir denken darüber nach, das Heimrecht zu tauschen", sagte Clubchef Spelthahn.

Die Vereinsspitze will sich nach einer Sitzung am Sonntagabend eventuell am Dienstag mit den Bayern in Verbindung setzen. "Aktuell hatten die Bayern zum Glück anderes zu tun", sagte Präsident Spelthahn, seit 35 Jahren Mitglied beim Rekordmeister, der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf das Champions-League-Finale der Münchner am Sonntag gegen Paris St. Germain.

"Eventuell wollen wir anbieten, das Heimrecht für dieses Spiel zu tauschen und die Bayern dann nach Fertigstellung der Anlage zu einem Freundschaftsspiel zu empfangen", sagte Spelthahn: "Wenn der Aufwand zu groß ist, müssen wir für den Verein die beste Lösung suchen. Und für unsere Spieler könnte es ein Riesen-Erlebnis sein, ein Wettkampf-Spiel in der Allianz-Arena zu spielen. Aber da gehören zwei Seiten dazu."

Schon jetzt ist klar, dass die Begegnungen der ersten Runde am zweiten September-Wochenende wegen der Coronavirus-Pandemie ohne großes Publikum stattfinden werden. Eine große Bühne ist den Dürenern trotzdem sicher, Sport1 zeigt die Partie gegen die Bayern am 11. September live im Free-TV.

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