Brandl: Keine Privatisierungen bei Wasserversorgung

Der Präsident des Bayerischen Gemeindetags, Uwe Brandl, warnt vor Privatisierungen in der Wasserversorgung. Jede Privatisierung schaffe einen falschen Anreiz für Profitstreben global agierender Firmen, sagte Brandl am Mittwoch in Erding bei einer Tagung von Vertretern der bayerischen Wasserwirtschaft.
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Präsident des Bayerischen Gemeindetags, Uwe Brandl (CSU), aufgenommen in Abensberg (Bayern). Foto: Armin Weigel/Archivbild
dpa Präsident des Bayerischen Gemeindetags, Uwe Brandl (CSU), aufgenommen in Abensberg (Bayern). Foto: Armin Weigel/Archivbild

Erding - Der Präsident des Bayerischen Gemeindetags, Uwe Brandl, warnt vor Privatisierungen in der Wasserversorgung. Jede Privatisierung schaffe einen falschen Anreiz für Profitstreben global agierender Firmen, sagte Brandl am Mittwoch in Erding bei einer Tagung von Vertretern der bayerischen Wasserwirtschaft. "Wasser ist kein Handelsgut, sondern Lebensmittel."

Nach dem trockenen Sommer 2018 und Befürchtungen wegen kommender Dürreperioden rief er zu einem verstärkten Bewusstsein für den Wert des Wassers auf. Für gesundes Trinkwasser müssten die Bürger hinter den kommunalen Versorgern stehen - und akzeptieren, dass millionenschwere Investitionen in eine gute Wasserversorgungen über Gebühren und Beiträge finanziert werden müssten. Auch der Freistaat müsse weiter bereit sein, besonders in der Fläche zu fördern.

Die Landwirtschaft sei kein Gegner der kommunalen Wasserversorger, betonte Brandl. Es gebe zahlreiche freiwillige Vereinbarungen in Wasserschutzgebieten, die ein gutes Auskommen zwischen Bauern und Wasserversorgern sicherstellten.

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