Bombe im Garten: Ein Familiendrama?

Ist der spektakuläre Bombenfund in Nußdorf ein Familiendrama? Der Vater des Mannes, in dessen Garten die Bombe gefunden wurde, sitzt in U-Haft. Und das nicht zum ersten Mal.
dpa |
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Nußdorf - Hinter dem spektakulären Bombenfund im oberbayerischen Nußdorf bei Traunstein verbirgt sich möglicherweise ein Familiendrama. Der in Untersuchungshaft sitzende 75-Jährige ist der Vater des Mannes, der die hochexplosiven 3,5 Kilo TNT in seinem Garten fand. Vater und Sohn sind Nachbarn.

Das Landeskriminalamt bestätigte am Montag in München das enge verwandtschaftliche Verhältnis von mutmaßlichem Bombenleger und möglichem Opfer. Zunächst hatte der "Münchner Merkur" darüber berichtet. Der 32-Jährige hatte am Freitag beim Rasenmähen ein Gefäß mit einer Art Zünder entdeckt und sofort die Polizei alarmiert. Spezialisten entschärften die Bombe und nahmen den 75-Jährigen fest.

Zum Motiv des möglichen Sprengstoffanschlages auf die eigene Familie wollte sich das LKA nicht äußern. Eine Sprecherin schloss aber Streitigkeiten zwischen Vater und Sohn beziehungsweise dessen Familie nicht aus. Nach den Zeitungsberichten hatte der 75-Jährige in den 1990er Jahren dreimal ein und dieselbe Bankfiliale in München überfallen und dabei insgesamt umgerechnet rund 100 000 Euro erbeutet. Bei der Planung des vierten Überfalls wurde er gefasst. Er saß jahrelang im Gefängnis.

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