Bienenseuche am Bodensee breitet sich weiter aus

Lindau (dpa/lby) - Gut zwei Wochen nach dem Befall von Bienen in Schwaben mit der Amerikanischen Faulbrut sind zwei neue Fälle der hochansteckenden Bienenseuche entdeckt worden. Das Sperrgebiet bei Lindau am Bodensee sei ausgeweitet worden, teilte das Landratsamt am Dienstag mit.
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Bienen fliegen zurück zu ihrem Stock. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa
dpa Bienen fliegen zurück zu ihrem Stock. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Lindau (dpa/lby) - Gut zwei Wochen nach dem Befall von Bienen in Schwaben mit der Amerikanischen Faulbrut sind zwei neue Fälle der hochansteckenden Bienenseuche entdeckt worden. Das Sperrgebiet bei Lindau am Bodensee sei ausgeweitet worden, teilte das Landratsamt am Dienstag mit. Eines der beiden neu infizierten Bienenvölker wurde gut zwei Kilometer südlich von Schneidegg gemeldet, das andere befindet sich gut einen halben Kilometer nordöstlich von dem bereits Mitte September entdeckten ersten Fall. Um alle drei Gebiete ist im Radius von zwei Kilometern eine Sperrzone eingerichtet worden.

Bienenvölker dürfen innerhalb der Gefahrenzone nicht mehr versetzt werden, um eine Ansteckung zu vermeiden. Auch Waben, Wachs oder Geräte mussten vor Ort bleiben. Gleiches gilt nun auch in den neuen Schutzgebieten.

Die Amerikanische Faulbrut ist für Bienen hochansteckend - und endet für sie tödlich. Für Menschen ist die Bienenseuche aber ungefährlich. Auch der Honig von betroffenen Bienen kann bedenkenlos verzehrt werden. Imker müssen Verdachtsfälle jedoch den Veterinärämtern melden.

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