Bedford-Strohm: Zukunft der Kirche muss ökumenisch sein

München (dpa/lby) - Die christlichen Kirchen können ihre Zukunft aus Sicht des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) nur sichern, wenn sie sich stärker zusammentun. "Es gibt keine Zukunft der Kirche außer der ökumenischen", sagte Heinrich Bedford-Strohm am Donnerstag im Münchner Presseclub.
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Heinrich Bedford-Strohm, Landesbischof und EKD-Chef. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Archivbild
dpa Heinrich Bedford-Strohm, Landesbischof und EKD-Chef. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Archivbild

München (dpa/lby) - Die christlichen Kirchen können ihre Zukunft aus Sicht des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) nur sichern, wenn sie sich stärker zusammentun. "Es gibt keine Zukunft der Kirche außer der ökumenischen", sagte Heinrich Bedford-Strohm am Donnerstag im Münchner Presseclub. "Es ist ein Skandal, dass die Kirche Jesus Christus Jesus Christus getrennt ist." Ihm blute das Herz bei dem Gedanken daran, "dass wir nicht gemeinsam Abendmahl feiern können".

Der bayerische Landesbischof betonte: In München arbeiteten die evangelische und katholische Kirche immer intensiver zusammen. Bedford-Strohm selbst predigt inzwischen regelmäßig im katholischen Liebfrauendom von Kardinal Reinhard Marx, dem Vorsitzenden der katholischen Deutschen Bischofskonferenz (DBK) - und der umgekehrt auch in der evangelischen Bischofskirche. Das liege nicht nur daran, dass die beiden obersten Kirchenmänner in der Bundesrepublik inzwischen "wirklich Freunde" seien, sondern auch daran, dass "von Deutschland aus" ein Signal an die Weltkirche gehen solle, betonte Bedford-Strohm.

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