Bald ist hier in Fürth wieder das Jahr 1835

Als Höhepunkt zum Eisenbahn-Jubiläum wird der Adler-Bahnhof auf der Freiheit wieder aufgebaut
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Stellten die Attrappe des Ludwigsbahnhofs in Fürth vor: Projektleiter Walter Landgraf, Assistentin Birgit Gaßner und P.O.S. Digitaldruck-Chef Boris Hauptmannl (v. li.).
B. Meyer Stellten die Attrappe des Ludwigsbahnhofs in Fürth vor: Projektleiter Walter Landgraf, Assistentin Birgit Gaßner und P.O.S. Digitaldruck-Chef Boris Hauptmannl (v. li.).

Als Höhepunkt zum Eisenbahn-Jubiläum wird der Adler-Bahnhof auf der Freiheit wieder aufgebaut

FÜRTH Wiederauferstehen wird der Fürther Ludwigsbahnhof zum 175. Jubiläum der deutschen Eisenbahn – wenn auch nur als provisorischer Nachbau. Denn zwischen den beiden Bahnhöfen auf der Fürther Freiheit und dem Nürnberger Plärrer pendelte ab 1835 der „Adler“-Zug.

Die aufwändig nachgestaltete Attrappe des stattlichen Flügelbaus wird heuer vom 13. bis 29. August die Fürther Freiheit zieren. Sieben Tage soll der Aufbau dauern, erklärte am Freitag Boris Hauptmannl, Chef der P.O.S. Digitaldruck Firma in Fürth-Burgfarrnbach. Er stellte mit Fürths Bürgermeister Walter Landgraf den ersten Stock des Gebäudes vor. Die Kosten seien im fünfstelligen Bereich.

1600 Quadratmeter brand- und wasserfester PVC-Planen werden mit den Konturen des ehemaligen Fürther Jugenstil-Prachtbaus bedruckt und auf ein Metallgerüst aufgespannt. Da es keine Farbvorlagen gab, fotografierte Grafikdesigner Alfred Kolbeck die Fassaden alter Häuser als Druckvorlage. Die Ausmaße sind gewaltig: Das Hauptgebäude ist zwölf Meter hoch und 8,4 Meter breit, links und rechts erstrecken sich Nebengebäude mit je 14 Metern Länge. Es ist nicht der größte Auftrag, den Hauptmannls Unternehmen schon bewältigte. Bei der Fußball-WM 2006 wurden für Adidas 6000 Quadratmeter für die Attrappe des Berliner Olympiastadions gedruckt, die vor dem Reichstagsgebäude stand.

Der Fürther Ludwigsbahnhof wurde 1938 von den Nazis abgerissen – sie brauchten Platz für ihre Aufmärsche. cis

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