Aigner möchte Frauen für Kommunalpolitik begeistern

München (dpa/lby) - Es gibt nicht viele Frauen in Bayerns Rathäusern und Parlamenten - wenn es nach der Präsidentin des Bayerischen Landtags, Ilse Aigner (CSU), geht, soll sich das mit der Kommunalwahl 2020 ändern. Bei einem Treffen im Landtag ermutigte Aigner am Freitag mehr als 300 Frauen für ein Engagement in Gemeinderäten und Landratsämtern.
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Landtagspräsidentin Ilse Aigner. Foto: Rachel Boßmeier/dpa
dpa Landtagspräsidentin Ilse Aigner. Foto: Rachel Boßmeier/dpa

München (dpa/lby) - Es gibt nicht viele Frauen in Bayerns Rathäusern und Parlamenten - wenn es nach der Präsidentin des Bayerischen Landtags, Ilse Aigner (CSU), geht, soll sich das mit der Kommunalwahl 2020 ändern. Bei einem Treffen im Landtag ermutigte Aigner am Freitag mehr als 300 Frauen für ein Engagement in Gemeinderäten und Landratsämtern. Mindestens 50 Prozent der Bevölkerung seien Frauen, und das müsse sich auch in der Politik widerspiegeln, forderte sie.

Seit der Kommunalwahl 2016 gibt es in Bayerns Kommunen dem Bayerischen Gemeindetag zufolge etwa 185 Bürgermeisterinnen - bei insgesamt 2031 Städten, Märkten und Gemeinden. Das sind gerade einmal neun Prozent aller Bürgermeisterposten im Freistaat. In den 25 kreisfreien Städten gibt es 3 Oberbürgermeisterinnen. Auch in den 71 Landkreisen muss man nach Frauen lange suchen - dort gibt es insgesamt 5 Landrätinnen. "Das sind eindeutig zu wenig Frauen in der Politik", sagte Aigner.

Dass so viele Frauen am Freitag in den Landtag kamen, sei ein gutes Zeichen. "Die Botschaft ist für jeden erkennbar: Wir Frauen reden mit", sagte die Landtagspräsidentin.

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