ADAC wählt neues Präsidium: Hauptversammlung am Nürburgring

Der ADAC wählt heute ein neues Präsidium. Rund 200 Delegierte der 18 Regionalclubs werden bei der Hauptversammlung auf dem Nürburgring erwartet.
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Das Logo des ADAC ist an der Zentrale in München zu sehen. Foto: Andreas Gebert/Archivbild
dpa Das Logo des ADAC ist an der Zentrale in München zu sehen. Foto: Andreas Gebert/Archivbild

Nürburg - Der ADAC wählt heute ein neues Präsidium. Rund 200 Delegierte der 18 Regionalclubs werden bei der Hauptversammlung auf dem Nürburgring erwartet. Ulrich Klaus Becker, Präsidiumskollege von Clubpräsident August Markl, kandidiert als dessen neuer Stellvertreter. Weitere Bewerber könnten noch hinzukommen. Der oder die neue Vize könnte in zwei Jahren Markls Nachfolge antreten.

Es geht an der Rennstrecke in der Eifel auch um die Weiterentwicklung des ADAC. Der Verein mit 21 Millionen Mitgliedern hat lebhafte Zeiten hinter sich. Peter Meyer, der den größten Regionalclub ADAC Nordrhein führt, hat vor fünf Jahren das Amt des Clubpräsidenten abgegeben, als Manipulationen um den Gelbe-Engel-Preis aufflogen waren.

Sein damaliger Stellvertreter Markl übernahm. Gegen den Widerstand des Regionalclubs Nordrhein setzte er die Aufspaltung des ADAC in einen Verein mit der Pannenhilfe, eine Aktiengesellschaft mit dem Versicherungsgeschäft und eine Stiftung mit der Luftrettung durch. Erstmals baute der ADAC Stellen ab. Zudem steht noch ein Prozess von fünf ADAC-Regionalclubs gegen den ADAC e.V. vor dem Landgericht München bevor. Dabei geht es um die clubinterne Aufteilung der Steuern, die der Fiskus neuerdings auf die Pannenhilfe erhebt.

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